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Herzlich Willkommen auf unserer Website!
Kurs-Angebot: Ballett basics, Tanztechnik und Choreographie, Sprechtheater, Yoga, American Tribal Style Bellydance, Bauchtanz, Biodanza.
Weitere Informationen unter Stundenplan. Nur 3 Minuten von der U-Bahnstation Wandsbek Markt entfernt.

Unser schönes Studio kann angemietet werden für kleine Theatervorführungen, Previews, Autorenlesungen, Musikabende (unplugged) oder ähnliche Veranstaltungen im kleineren Rahmen. Auch wir nutzen immer wieder den Studioraum, um Neuerungen vorzustellen. Gut 50 Zuschauer haben Platz, eine Küche ist vorhanden wie auch zwei Garderoben sowie eine Veranstaltungs- Grundbeleuchtung. Der für diesen Zweck insgesamt nutzbare räumliche Rahmen beträft 90 qm.
Parkmöglichkeiten befinden sich umliegend und die U1 (blaue Linie) ist fünf Gehminuten entfernt, Haltestelle Wandsbek Markt. Für eine kleine Auszeit eignet sich zudem ein Spaziergang oder Aufenthalt im gegenüberliegenden Mühlenteichpark.
Zur Veranschaulichung hier einige Aufnahmen unserer letzten Weihnachtsaufführung im Dezember 23. Unser Stück hatten wir wie immer selbst verfasst und hinterher sehr interessante und ergiebige Gespräche über die persönliche Bereicherung durch die Praxis des theatralen Spiels.

Zum Jahresende

Wir blicken im Jahr 2023 auf bewegte Zeiten zurück, auf zahlreiche Ereignisse, herausfordernd, überraschend, erfreulich, aber auch einschneidend, geprägt von Unwägbarkeiten und Veränderungen. Weltliche Gegebenheiten nehmen Einfluss auf unser persönliches Leben und Resilienz spielt eine immer größere Rolle, um in unsicheren Zeiten standhaft zu bleiben, konfliktbeladene Situationen zu bewältigen und neue Perspektiven zu entwickeln.

Hier kommt die Kreativität ins Spiel als wichtige Ressource innerhalb ihrer Funktion als Mittel zur Bewältigungsstrategie. Das Eintauchen in kreative Prozesse ermöglicht es, sich als selbstwirksam zu erleben und damit den Fokus von belastenden Gedanken abzuziehen.
Eine kreative Beschäftigung macht den Weg frei für ein Denken „außerhalb der Box“ und kann der Schlüssel sein, um Abstand zu gewinnen und sich in turbulenten Zeiten nicht aus den Augen zu verlieren.

Zudem bietet das Eintauchen in kreative Prozesse einen Kanal, um Emotionen auszudrücken und diese in konstruktiver Weise zu verarbeiten.
So waren auch wir im Jugendtheater Tarantella kreativ und haben unseren Fokus erweitert, indem wir uns mit dem Theatralen Philosophieren beschäftigt und uns mit der Frage nach dem „Nichts“ als „Abwesenheit von allem“ auseinandergesetzt haben. Über diesen Weg kamen wir in der szenischen Darstellung letztendlich zum Tanz zwischen den Welten und zu der Aufforderung „Steh auf und schreibe deine Geschichte neu.“

Seine Geschichte „neu zu schreiben“ ist metaphorisch gemeint und bezieht sich auf die Möglichkeit der Umgestaltung des Lebens, mögen ursprünglich gesetzte Ziele durch den Gewinn neuer Perspektiven nicht mehr passend erscheinen, der Wunsch nach Authentizität im Vordergrund stehen oder auch der Fokus auf dem Vorhaben liegen, erlittene Rückschläge als Lernchance zu betrachten.

In diesem Jahr haben wir in unseren schönen Studioräumen als Jahresabschluss eine interne Work-in-prozess-Präsentation gestaltet, die ein Dankeschön an alle Beteiligten war und abschließend durch ergiebige Gespräche ergänzt wurde.

Das theatrale Philosophieren stand zur Eröffnung, gefolgt von einer Märchenparodie auf Aschenputtel, der spielpraktischen Vorstellung eines selbstverfassten Skripts über einen Regisseur, der an der Unfähigkeit seines Ensembles verzweifelt, einem amüsanten Sketch und der abschließend theatral in Szene gesetzten absurden Kommunikation zwischen den beteiligten Darstellern.

Am Jahresende blicken wir zudem zurück auf unsere Teilnahme an der diesjährigen Kulturwoche in Bramfeld, die uns mit zahlreichen interessierten Menschen in den Dialog treten ließ und uns neue Impulse eröffnet hat.

Wir wünschen allen frohe Weihnachten, gemütliche Festtage, einen entspannten Übergang in 2024 alles Gute im Neuen Jahr und freuen uns auf neue gemeinsame kreative Prozesse und Aufführungen.

In Gedanken sind wir besonders auch bei den Menschen, denen es nicht so gut geht und hoffen auf Frieden in der Welt.

 

„Klimaparkwoche“

Anlässlich des Auftaktfestes der ersten Klimaparkwoche im Eichtalpark spielte eine Gruppe des Jugendtheaters am 03.06.2023 im großen Zelt auf der Wiese einen Ausschnitt ihrer aktuellen Produktion „Eine Reise durch die Zeit“. Hierbei wurde besonders die aktuelle Zeit thematisiert, die für Kinder und Jugendliche angesichts mancher Unwägbarkeiten eine Herausforderung darstellt.
So lautete ein Beitrag: „Manchmal stelle ich mir vor, die Welt wäre ein Stück Papier.
Man könnte es bemalen, knicken, wie man möchte und Fehler einfach wegradieren. Man könnte es mit einer Geschichte versehen, wegstreichen, was einem nicht gefällt und durch etwas anderes ersetzen. Und alle Geschichten dieser Welt würden ein gutes Ende nehmen.
Aber leider ist es nicht so. Nicht alle Geschichten dieser Welt gehen gut aus. Und nicht alles, was ein positives Ende genommen hat, bleibt für immer.“
Gleichzeitig aber wurde ersichtlich, dass es gerade die Jugend ist, die mit kreativem Potential Ideen entwickelt und mutig an die Dinge herangeht.
Der Tag bot viele Möglichkeiten, sich in der Ausstellungsfläche über klimagerechte Anpassungen von Parks zu informieren, diesbezügliche Vorträge und öffentliche Diskussionen zu verfolgen und sich gegenseitig auszutauschen.
Die nächste Klimaparkwoche befindet sich bereits in der Planungsphase.

10.06.2023 – Nächste Aufführung: „Eine Reise durch die Zeit“.

Das Kinder- und Jugendtheater Tarantella, 1985 gegründet als Kindertheater Kunterbunt und 1993 umbenannt in Tarantella, präsentiert am 10.06. um 16 Uhr im Jenfeld-Haus sein wie immer selbst verfasstes neues Stück „Eine Reise durch die Zeit“, in dem es um einen Fund auf dem Flohmarkt geht, der sich nicht nur als außergewöhnlich herausstellt, sondern die Darsteller auch in unerwartete Situationen bringt. Jede Zeit bringt ihre Besonderheiten mit sich und es ist nicht verwunderlich, dass die aktuelle Zeit ihren stärksten Eindruck hinterlässt, der von den Kindern und Jugendlichen im Stück thematisiert wird.

Sind Reisen in andere Zeiten überhaupt möglich? Mit dieser Frage setzen sich zu Beginn zwei Darsteller auseinander und überlegen, ob das Prinzip Ursache und Wirkung nicht eigentlich das in vielen Filmen thematisierte Eingreifen in die Vergangenheit, um Ungewolltes zu verhindern, einer Logik entbehrt, denn sonst käme es zu einer neuen Geschichte.

Die Kinder und Jugendlichen von Tarantella haben sich viele Gedanken zu dem Thema gemacht. Angesichts dieser Ernsthaftigkeit endet die Aufführung jedoch mit einer inhaltlich anders angelegten und eher amüsanten Zugabe.

Der Eintritt ist frei.

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