Weihnachtsaufführung, 21.12.2024 um 17 Uhr, Wandsbeker Königstraße 50


„Interview mit einem Märchenerzähler“ am 30.11.2024 im QUARREE Wandsbek


Kulturbörse Bramfeld am 02.11.2024
Liebe Interessierte das Jugendtheater Tarantellas,
ihr findet uns am Samstag von 10 Uhr bis 18 Uhr am Stand Nr.7 der Kulturbörse Bramfeld in der Marktplatz Galerie. Bramfelder Chaussee 230.
Wir freuen uns, euch zu sehen.
https://marktplatzgalerie.de/kulturboerse-und-verkaufsoffener-sonntag


Theaterworkshop am 31.08.2024 im QUARREE Wandsbek
Am Samstag, dem 31.08. findet von 15:00 – 17:00 Uhr im Lichthof auf der Empore im 1. OG ein Theater-Workshop mit anschließender Vorführung von „Die gestohlene Taschenuhr“ statt.
Wer gerne mitmachen möchte, schreibt uns eine E-Mail.
Link zur Veranstaltung: https://quarree.de/theater-workshop-mit-anschliessender-vorfuehrung/

Angesichts der vielen Aufgaben, die täglich zu meistern sind, scheint der Faktor Zeit immer mehr in den Hintergrund zu rücken. Dabei sollte es doch eigentlich anders sein; der Mensch sollte die ihm zur Verfügung stehende Zeit bewusst nutzen und gestalten.
Unsere Sommeraufführung “Alles, was zählt“, beschäftigte sich mit genau diesem Thema. Was wäre wichtig, wäre die Lebenszeit bekannt und könnte nach Prioritäten geordnet und ausgestaltet werden?
Eine allgemeine Lösung konnte die Theatergruppe nicht finden und somit bleibt es jedem Menschen selbst überlassen, inwieweit er sich der Bedeutsamkeit seines Lebens bewusst ist und es entsprechend ausgestaltet. Eine Überlegung ist es aber auf jeden Fall wert.
„Was würdest du am meisten vermissen, wenn du keine Möglichkeit mehr dazu hättest?“ – so lautete ein Kernsatz des Theaterstücks.
Möge es für uns alle eine Anregung sein, uns mit dem Thema „Lebenszeit“ auseinander zu setzen.
Wir wünschen allen eine schöne und erholsame Sommerzeit!


Zum Jahresende 2023

Wir blicken im Jahr 2023 auf bewegte Zeiten zurück, auf zahlreiche Ereignisse, herausfordernd, überraschend, erfreulich, aber auch einschneidend, geprägt von Unwägbarkeiten und Veränderungen. Weltliche Gegebenheiten nehmen Einfluss auf unser persönliches Leben und Resilienz spielt eine immer größere Rolle, um in unsicheren Zeiten standhaft zu bleiben, konfliktbeladene Situationen zu bewältigen und neue Perspektiven zu entwickeln.

Hier kommt die Kreativität ins Spiel als wichtige Ressource innerhalb ihrer Funktion als Mittel zur Bewältigungsstrategie. Das Eintauchen in kreative Prozesse ermöglicht es, sich als selbstwirksam zu erleben und damit den Fokus von belastenden Gedanken abzuziehen.
Eine kreative Beschäftigung macht den Weg frei für ein Denken „außerhalb der Box“ und kann der Schlüssel sein, um Abstand zu gewinnen und sich in turbulenten Zeiten nicht aus den Augen zu verlieren.

Zudem bietet das Eintauchen in kreative Prozesse einen Kanal, um Emotionen auszudrücken und diese in konstruktiver Weise zu verarbeiten.
So waren auch wir im Jugendtheater Tarantella kreativ und haben unseren Fokus erweitert, indem wir uns mit dem Theatralen Philosophieren beschäftigt und uns mit der Frage nach dem „Nichts“ als „Abwesenheit von allem“ auseinandergesetzt haben. Über diesen Weg kamen wir in der szenischen Darstellung letztendlich zum Tanz zwischen den Welten und zu der Aufforderung „Steh auf und schreibe deine Geschichte neu.“

Seine Geschichte „neu zu schreiben“ ist metaphorisch gemeint und bezieht sich auf die Möglichkeit der Umgestaltung des Lebens, mögen ursprünglich gesetzte Ziele durch den Gewinn neuer Perspektiven nicht mehr passend erscheinen, der Wunsch nach Authentizität im Vordergrund stehen oder auch der Fokus auf dem Vorhaben liegen, erlittene Rückschläge als Lernchance zu betrachten.

In diesem Jahr haben wir in unseren schönen Studioräumen als Jahresabschluss eine interne Work-in-prozess-Präsentation gestaltet, die ein Dankeschön an alle Beteiligten war und abschließend durch ergiebige Gespräche ergänzt wurde.

Das theatrale Philosophieren stand zur Eröffnung, gefolgt von einer Märchenparodie auf Aschenputtel, der spielpraktischen Vorstellung eines selbstverfassten Skripts über einen Regisseur, der an der Unfähigkeit seines Ensembles verzweifelt, einem amüsanten Sketch und der abschließend theatral in Szene gesetzten absurden Kommunikation zwischen den beteiligten Darstellern.

Am Jahresende blicken wir zudem zurück auf unsere Teilnahme an der diesjährigen Kulturwoche in Bramfeld, die uns mit zahlreichen interessierten Menschen in den Dialog treten ließ und uns neue Impulse eröffnet hat.

Wir wünschen allen frohe Weihnachten, gemütliche Festtage, einen entspannten Übergang in 2024 alles Gute im Neuen Jahr und freuen uns auf neue gemeinsame kreative Prozesse und Aufführungen.

In Gedanken sind wir besonders auch bei den Menschen, denen es nicht so gut geht und hoffen auf Frieden in der Welt.


10.06.2023 – Nächste Aufführung: „Eine Reise durch die Zeit“.

Das Kinder- und Jugendtheater Tarantella, 1985 gegründet als Kindertheater Kunterbunt und 1993 umbenannt in Tarantella, präsentiert am 10.06. um 16 Uhr im Jenfeld-Haus sein wie immer selbst verfasstes neues Stück „Eine Reise durch die Zeit“, in dem es um einen Fund auf dem Flohmarkt geht, der sich nicht nur als außergewöhnlich herausstellt, sondern die Darsteller auch in unerwartete Situationen bringt. Jede Zeit bringt ihre Besonderheiten mit sich und es ist nicht verwunderlich, dass die aktuelle Zeit ihren stärksten Eindruck hinterlässt, der von den Kindern und Jugendlichen im Stück thematisiert wird.

Sind Reisen in andere Zeiten überhaupt möglich? Mit dieser Frage setzen sich zu Beginn zwei Darsteller auseinander und überlegen, ob das Prinzip Ursache und Wirkung nicht eigentlich das in vielen Filmen thematisierte Eingreifen in die Vergangenheit, um Ungewolltes zu verhindern, einer Logik entbehrt, denn sonst käme es zu einer neuen Geschichte.

Die Kinder und Jugendlichen von Tarantella haben sich viele Gedanken zu dem Thema gemacht. Angesichts dieser Ernsthaftigkeit endet die Aufführung jedoch mit einer inhaltlich anders angelegten und eher amüsanten Zugabe.

Der Eintritt ist frei.


„Klimaparkwoche“ am 03.06.2023 

Anlässlich des Auftaktfestes der ersten Klimaparkwoche im Eichtalpark spielte eine Gruppe des Jugendtheaters am 03.06.2023 im großen Zelt auf der Wiese einen Ausschnitt ihrer aktuellen Produktion „Eine Reise durch die Zeit“. Hierbei wurde besonders die aktuelle Zeit thematisiert, die für Kinder und Jugendliche angesichts mancher Unwägbarkeiten eine Herausforderung darstellt.
So lautete ein Beitrag: „Manchmal stelle ich mir vor, die Welt wäre ein Stück Papier.
Man könnte es bemalen, knicken, wie man möchte und Fehler einfach wegradieren. Man könnte es mit einer Geschichte versehen, wegstreichen, was einem nicht gefällt und durch etwas anderes ersetzen. Und alle Geschichten dieser Welt würden ein gutes Ende nehmen.
Aber leider ist es nicht so. Nicht alle Geschichten dieser Welt gehen gut aus. Und nicht alles, was ein positives Ende genommen hat, bleibt für immer.“
Gleichzeitig aber wurde ersichtlich, dass es gerade die Jugend ist, die mit kreativem Potential Ideen entwickelt und mutig an die Dinge herangeht.
Der Tag bot viele Möglichkeiten, sich in der Ausstellungsfläche über klimagerechte Anpassungen von Parks zu informieren, diesbezügliche Vorträge und öffentliche Diskussionen zu verfolgen und sich gegenseitig auszutauschen.
Die nächste Klimaparkwoche befindet sich bereits in der Planungsphase.


03.12.2022 – Weihnachtsaufführung „Verschwunden im Universum mit Pizza“.

So lautet der letzte Teil der mitten in der Pandemie entstandenen und traditionell selbstverfassten Trilogie des Jugendtheaters Tarantella.
Fand der erste Teil am 04.12.2021 noch unter dem Corona-Modell 2G+ in einer Stadt weit draußen namens „Frost Town“ statt und handelte von einer Schneekugel, deren Verschwinden die beiden darüber höchst erbosten Eisköniginnen Alice und Alican auf den Plan brachte, so verlegte die Theatergruppe den zweiten Teil kurzerhand in den Sommer und erweiterte die Fortsetzung um den Herrn der Wälder und um eine böse Waldkönigin mitsamt ihrer Komplizin, die fortan einen Kampf um „gut“ und „böse“ ausfochten, bezeichnend daher auch der Titel dieses am 11.06.2021 auf die Bühne gebrachten Theaterstücks „Denn das Gute wird immer gewinnen.“
Der dritte Teil schließt den Kreis. Der Herr der Wälder steigt auf zum Behüter des Universums und die ehemalige Komplizin hat als Herrin des Universums die Macht an sich gerissen. Aber da sind ja noch Ferdinand und Solgaleo auf der Suche nach einer Pizzastation und Stella, das Mädchen, das nicht weiß, wo es hingehört. Urplötzlich taucht dann auch noch Solgaline auf, Solgaleos kleine Schwester, die geschickt wurde ist, um auf ihren Bruder aufzupassen.
Wir dürfen gespannt sein, ob und wie sich am Ende alles fügt.

Theateraufführung am 03.12.2022 um 16.00 Uhr im Jenfeld-Haus, Charlottenburger Straße 1
Eintritt frei


11.06.2022 – „Denn das Gute wird immer gewinnen“.

Für alle, die uns vermisst haben kommt hier nun endlich ein Theater-Update.
Nein, wir waren nicht untätig, sondern im Gegenteil. Wir waren hochproduktiv und hinter den Kulissen ging es mit kreativer Kraft lebhaft weiter.

So kam es am 11.6.2022 zu einer großen Sommeraufführung, die aus coronalen Schutzgründen keinen Weg in die Öffentlichkeit fand, sondern im Jenfeld-Haus für „Family & Friends“ zur Vorstellung kam. Die Theatergruppe hatte die Weihnachtsproduktion „die verschwundene Schneekugel“ als Folgestück in den Sommer verlegt. Die beiden Eisköniginnen verwandelten sich in eine böse Waldkönigin und deren Komplizin, die boshafte Waldfee, die dem „Herrn der Wälder“ gegenüberstanden, welcher bestrebt war, das Gute zu bewahren, was ihm am Schluss auch gelang. Um dem Publikum den Übergang anschaulicher zu machen, wurden zu Beginn die beiden letzten Szenen der „Schneekugel“ dem neuen Stück vorangestellt.

Geplant ist eine Trilogie, innerhalb dieser sich der Kreis vom ersten bis zum letzten Stück schließt.
Wir sind selbstgespannt, welche Ideen wie entwickeln und wie es uns gelingt, diese in Sprache und Bewegung umzusetzen. So dürfen wir gespannt sein auf die nächste Produktion und wünschen uns sehr, dass diese wie unter früheren Bedingungen live vor der allgemeinen Öffentlichkeit stattfinden kann.

Wer Interesse hat, unsere Theatergruppe zu bereichern, ist ab der 4. Klasse herzlich dazu eingeladen. Wir treffen uns jeden Samstag von 13.30 Uhr bis 15.15 Uhr, besprechen unsere Ideen, schreiben unsere Stücke und proben gemeinsam. Das Alter der Darsteller bewegt sich im Augenblick zwischen 10 und 14 Jahren. Das monatliche Unterrichtshonorar beträgt 25 Euro.



04.12.2021 Weihnachtsaufführung

Am Samstag, dem 4. Dezember um 16 Uhr war es soweit: Endlich konnten wir nach coronal bedingter Pause mit dem Modell 2G+, unter Erstellung eines Hygiene- und Schutzkonzepts und weiterer Einhaltung aller erforderlichen Maßnahmen unsere Weihnachtsvorstellung geben.

Die Spielfreude war groß, waren die vier Stücke, die zur Aufführung kamen, doch selbst entwickelt und zum Teil sogar von einigen Kindern der Theatergruppe während des Lockdowns in Skype-Proben eigens verfasst worden.
Um optimalen Schutz zu gewährleisten wurde die Vorstellung intern gestaltet, so dass ausschließlich Familien und Angehörige eingeladen waren.
Zudem trugen Darsteller und Zuschauer während der gesamten Zeit gleichermaßen medizinische Masken, die Stühle der Zuschauer wurden mit genügend Abstand im Schachbrettmuster aufgestellt und der notwendige Abstand von 2,50 m zwischen Bühne und Zuschauerbereich wurde eigehalten.
Nun geht es weiter mit einem Brainstorming: Was spielen wir als nächstes? Welches Thema ist interessant? Knüpfen wir an eins der aufgeführten Stücke an und entwickeln eine Fortsetzung? Oder wenden wir uns etwas ganz Neuem zu?
Es bleibt spannend und wir hoffen, im Sommer 22 mit einer neuen Produktion begeistern zu können.
Wir wünschen allen eine gesegnete Weihnachtszeit, einen guten Übergang in 2022 und ein gesundes und frohes neues Jahr!


ANKÜNDIGUNGEN

11.06.2022 –  Sommeraufführung
 „Denn das Gute wird immer gewinnen“ für Family&Friends. Auch unser großes Sommerstück fand aus coronalen Gründen keinen Weg in die allgemeine Öffentlichkeit, sondern spielte sich, angereichert mit verschiedenenen Bewegungschoreographien für Family&Friends intern im Jendeld-Haus ab. Die Theatergruppe hatte die Weihnachtsproduktion „Die verschwundene Schneekugel“ als Folgestück in den Sommer verlegt. Die beiden Eisköniginnen verwandelten sich in eine böse Waldkönigin und deren Komplizin, die boshafte Waldfee, die dem Herrn der Wälder gegenüberstanden, welcher bestrebt war, das Gute zu bewahren, das ihm letztendlich auch gelang. Um dem Publikum den Übergang anschaulicher zu machen, wurden zu Beginn die beiden letzten Szenen der „Schneekugel“ dem neuen Stück vorangestellt.
Die große Spielfreude und theatrale Arbeit der Darsteller wurde mit herzlichem Applaus bedacht und das nächste Stück steht bereits in den Startlöchern.

06.12.2021 – „Die verschwundene Schneekugel“, „Agent X“, „Videospiel AG“, „Mystery Part One“
Folgeproduktion 6.12. 2021 für Family&Friends:
Coronal bedingt fand unsere Folgeproduktion unter Ausschluss der Öffentlich für Family&Freinds statt.
So war es am 6.12. 2021 endlich so weit und unsere Eigenproduktion “ die verschwundene Schneekugel“ durfte nach der langen Kulturpause auf die Bühne im Jenfeld-Haus, ergänzt von drei weiteren selbst verfassten und in Eigenregie ausgestalteten Stücken dreier Darsteller unserer Theatergruppe: „Agent X“, Mystery Part One“ sowie „Videospiel-AG“. Geprobt wurde zeitweise über Skype, was sich nicht weniger intensiv erwies als in der Präsenz, trotzdem war es ein Aufatmen, als wir unsere theatrale Arbeit endlich wieder live fortsetzen durften. Diese umfangreiche Produktion war sowohl für die Darsteller wie auch für die Zuschauer ein lang ersehntes Erlebnis und zeigte allen, welche Bedeutung das künstlerische Tun innehat, sei es selbst ausübend oder rezeptiv.

Weihnachtsaufführung 12.12.2020 (VERSCHOBEN WEGEN CORONA)
Die verschwundene Schneekugel oder das etwas andere Weihnachten – Weihnachtsaufführung des Jugendtheaters Tarantella am 12. Dezember im Jenfeldhaus

Frost Town – so lautet nicht nur die Bezeichnung für ein Eisprodukt Deluxe, dass die Familie am Weihnachtsabend ihren Gästen nach dem Festessen als Nachtisch servieren möchte, sondern auch der Name für eine Stadt weit irgendwo da draußen, in der sich Joyce und Stella, die beiden Schwestern mitsamt allen Familienmitgliedern und Gästen plötzlich unbeabsichtigt wiederfinden.

Wie es dazu kommen konnte, was es mit der fehlenden Scherbe der Schneekugel auf sich hat, die den beiden darüber erbosten Eisköniginnen Alice und Allison entwendet wurden und was der Grinch mit seiner Freundin Grinchina in dem Stück zu suchen habt, das erfahren alle Zuschauer, die am 12.12. um 16 Uhr die Vorstellung des Jugendtheaters Tarantella im Jenfeldhaus besuchen.

Die Theatergruppe hat das Weihnachtsstück nach alter Tradition selbst verfasst und wird zudem nach der Pause eine Auswahl aus ihrer Produktion „Andersland 2020“ vorführen. Dieses Stück konnte am 6. Juni 2020 coronabedingt nicht öffentlich im Jenfeldhaus präsentiert werden und liegt stattdessen intern als Filmversion vor.

Der Eintritt beträgt für Erwachsene 6 sowie für Kinder 4 Euro. Karten gibt es an der Theaterkasse, jedoch können diese auch vorbestellt werden unter vorbestellung@tarantella.de
Anfragen gerne an info@tarantella.de

Neue Mitspieler sind jederzeit herzlich willkommen.

Nächste Aufführung: „Andersland“, Samstag, den 06.06.2020 (ohne Zuschauer)
Jenfeld-Haus, Charlottenburger Str. 1, 22045-Hamburg, http://www.jenfeld-haus.de/

Jugendtheater Tarantella präsentiert „Andersland“

Als sich die Gruppen des Jugendtheaters Tarantella nach der Weihnachtsproduktion 2019 mit einer Wiederaufnahme von „Andersland“, einem 2002 im Jenfeld-Haus aufgeführten Rocktheaterstück mit der Thematik „Individualität“ beschäftigten, kam es zu der Überlegung, das damalige Stück den aktuellen Lebensgegebenheiten anzupassen. Es wurde vielfach geäußert, die Texte müssten „anders“ sein. Wie viel anders, das erfuhren alle tatsächlich kurz darauf, als es zu Covid 19 und zu den unterschiedlichsten Reaktionen kam.

Jeder Mensch hat seine eigene Realität, denkt, fühlt und handelt auf seine persönliche Art und Weise und reagiert individuell. Missverständnisse treten auf durch die Annahme, andere hätten bei scheinbar gleicher Thematik die gleichen Vorstellungen.

Da die sogenannte Wirklichkeit aber immer eine Frage der Perspektive und das Handeln das Ergebnis der eigenen konstruierten Wirklichkeit ist, differenzieren die dazugehörenden Bedeutungszuweisungen.

Darauf beruht zum Beispiel Alltagskomik, die aus dem Widerspruch zwischen dem Gesagten und dem zugleich Gemeintem entsteht. Enttäuschung erleben wir, wenn wir uns etwas ganz anders gewünscht oder vorgestellt haben.

Die Theatergruppe griff all das auf und fand Bezüge auf eigene, bis in die Kindheit reichende Erfahrungen.

So äußerte z.B. eine jugendliche Darstellerin: „Als ich klein war, wollte ich immer groß sein. Jetzt, wo ich groß bin, ist es ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte. Alles, was ich tue, muss ich selbst verantworten. So schlecht war es gar nicht, klein zu sein.“

Die für den 6.6. im Jenfeld-Haus angesetzte öffentliche Vorführung ist wegen Covid 19 derzeit nicht möglich und wird nachgeholt. Stattdessen gibt es eine den behördlichen Vorgaben entsprechende und intern mitgeschnittene Vorstellung ohne Publikum, die die Spielbegeisterung jedoch nicht mindert. Alle stehen wieder in den Startlöchern und erhalten am Ende ihre auch sonst übliche Theaterrose als Dankeschön für die erbrachte Leistung.

Nach alter Tradition bringt das Hamburger Kinder- und Jugendtheater Tarantella, seit 37 Jahren ansässig im Raum Wandsbek und 1997 für seine geleistete Arbeit mit dem Stadtteilkulturpreis ausgezeichnet, vor dem Weihnachtsfest jeweils zwei altersgerecht orientierte Produktionen heraus.

Da die Gruppe der Jugendlichen im Sommer eine Szenenauswahl ihrer beliebtesten Stücke der letzten zwei Jahre zeigte, entschied sich die Kindertheatergruppe ebenso dafür, eine Auswahl zu treffen und eine Kurzform des Märchen „Schneewittchen“ von 2018 sowie für einen Ausschnitt aus dem Stück „Freundschaft“ aus dem Jahr 2017 auf die Bühne zu bringen.

Die Jugendtheatergruppe setzte sich aktuell einerseits mit der Wertevermittlung von Märchen auseinander, andererseits jedoch auch mit der Frage, ob es erlaubt ist, Märchen in Satire umzusetzen und damit quasi eine Verbindung zu erschaffen zwischen Tradition und Gegenwart.

So entstanden kurze Märchensequenzen, die beiden Ansprüchen gerecht werden.

Das pädagogisch angelegte Konzept von Tarantella bietet Kindern und Jugendlichen eine Plattform, ohne Leistungsdruck kreativ gestalten zu können und seine Ideen und Fähigkeiten kooperativ in die Gruppe einzubringen.

Die Vorstellung findet statt am Samstag, dem 7. Dezember im Jenfeld-Haus, Charlottenburger Straße 1.

Die jüngere Theatergruppe startet um 16 Uhr. Nach einer 20minütigen Pause, in der man sich im Café des Jenfeld-Hauses versorgen kann, wird die Jugendtheatergruppe gegen 17.30 die Vorführung fortsetzen.

Der Eintritt beträgt für Erwachsene 6 Euro sowie für Kinder 4 Euro.


ARCHIV

Weihnachtsaufführung 2019, Samstag, den 07.12.2019. Beginn: 16 Uhr
Jenfeld-Haus, Charlottenburger Str. 1, 22045-Hamburg
http://www.jenfeld-haus.de/

Nach alter Tradition bringt das Hamburger Kinder- und Jugendtheater Tarantella, seit 37 Jahren ansässig im Raum Wandsbek und 1997 für seine geleistete Arbeit mit dem Stadtteilkulturpreis ausgezeichnet, vor dem Weihnachtsfest jeweils zwei altersgerecht orientierte Produktionen heraus.

Da die Gruppe der Jugendlichen im Sommer eine Szenenauswahl ihrer beliebtesten Stücke der letzten zwei Jahre zeigte, entschied sich die Kindertheatergruppe ebenso dafür, eine Auswahl zu treffen und eine Kurzform des Märchen „Schneewittchen“ von 2018 sowie für einen Ausschnitt aus dem Stück „Freundschaft“ aus dem Jahr 2017 auf die Bühne zu bringen.

Die Jugendtheatergruppe setzte sich aktuell einerseits mit der Wertevermittlung von Märchen auseinander, andererseits jedoch auch mit der Frage, ob es erlaubt ist, Märchen in Satire umzusetzen und damit quasi eine Verbindung zu erschaffen zwischen Tradition und Gegenwart.

So entstanden kurze Märchensequenzen, die beiden Ansprüchen gerecht werden.

Das pädagogisch angelegte Konzept von Tarantella bietet Kindern und Jugendlichen eine Plattform, ohne Leistungsdruck kreativ gestalten zu können und seine Ideen und Fähigkeiten kooperativ in die Gruppe einzubringen.

Die Vorstellung findet statt am Samstag, dem 7. Dezember im Jenfeld-Haus, Charlottenburger Straße 1.

Die jüngere Theatergruppe startet um 16 Uhr. Nach einer 20minütigen Pause, in der man sich im Café des Jenfeld-Hauses versorgen kann, wird die Jugendtheatergruppe gegen 17.30 die Vorführung fortsetzen.

Der Eintritt beträgt für Erwachsene 6 Euro sowie für Kinder 4 Euro.